Γράφει ο *Θεμιστοκλής Κατσαούνης
Ich muss dich wieder in meinem Gedächtnis zurückrufen, imaginär durch Städte zu reisen, Seen, Wüsten und Wälder zu durchqueren, in dieser Nacht, in dieser ganz bestimmten Nacht musst du schon wieder bei mir sein, weil das Bett, in das ich mich in dieser Nacht in meinen Betttüchern eingewickelt legte, schon wieder wie ein Totenbett ist.
Es hat mich empfangen und es nagelt mich in einer ewigen Nacht fest, in einer Nacht, in der die Alpträume kein Ende haben.
In dieser ganz bestimmten Nacht werde ich schreiend deinen Namen flüstern, und ich werde zwei Wörter hinzufügen, bis sie zu einer Hymne werden, wieder und wieder, wenn meine Tränen heiß, verschwendet an meinem Gesicht laufen werden : ich liebe dich…!!! ich liebe dich…!!! ich liebe dich…!!!
Ich werde in noch einer Nacht von deinen herrlichen Gliedern träumen, von deinen Beinen, von deinen Brüsten, von deiner Haarfrisur, von den Früchten deiner Arme, voller Armbänder, von deinen riesengroßen Armen, zur Zeit der Liebe, wenn sie mit Leidenschaft deinen Liebhaber einwickeln … deinen Liebhaber
…! wenn du zu ihm gehörst … zu ihm …! zu ihm…! und nicht zu mir!
Wenn deine Atemzüge schwerer werden werden und du ihn mit deinen herrlichen Augen voller Lüsternheit ansehen wirst, wenn dein Körper mit den Liebessäften überschwemmt werden wird, dann werde ich dich schon wieder zu mir einladen müssen, auch nur kurz, nur für einen einzigen ewigen Moment, für immer. Auch wenn du nicht kommen wirst und nie kommen willst!
Ich werde für immer auf dich warten, sagte ich, und ich erinnere mich daran : du lachtest, indem du deinen Zweifel offenbartest.
Wenn du aber je etwas Wichtiges über mich erfahren musst, dann ist es, dass ich jeden Tag an dich und an dein Lachen denke, an deine Haut, an deine Lippen, und die Brise, die jedes einzelne allein und das alles zusammen auftauchen lässt, leistet mir in jeder Nacht Gesellschaft, und in dieser ganz bestimmten Nacht liebe ich dich schon wieder, ohne mich auf irgenjemanden von denjenigen eifersüchtig zu fühlen, die du empfingst, damit ihr zusammen das Fleisch voneinander genießt.
Aber auch auf denjenigen, dem du ewige Liebesschwüre leisten wirst, und den du auswählen wirst, um mit ihm das Brot und den Wein deines Lebens, die Verfolgung der Sonne von dem Mond und des Monds von der Sonne zu teilen. In dem Moment, in dem er dir voller Liebe flüstern wird : ,,Ich liebe dich, und ich liebe es,
dass du mein eigener Engel bist” und lässt dich dabei vor Glück lachen, auch dann, auch auf jenen Mann, werde ich mich nicht eifersüchtig fühlen … nie! Nur über diejenigen Nächte werde ich sprechen, in denen ich spürte, dass ich in meiner Brust eine Taube hatte, die in Netzen gefangen darum kämpfte, sich zu befreien,
nur über jene Nächte will ich sprechen!
Seine Augen suchten nur nach deinem Blick, der ihm die Kraft zu fliegen gäbe. Nur über jenen Blick, Maria, in jenen Nächten, in demjenigen billigen Vergnügungslokal, in dem deine Augen nie im Raum umherschweiften, um meine zu sehen, was ich so begehrte, und ich bin sicher, dass du es wusstest und jener Taube nicht die Freude zu fliegen geben wolltest, sodass ich aufhörte zu spüren, dass nichts von dir zu mir gehörte, nur darüber fühle ich mich betrübt!
Stell dir aber vor, was ich für einen großen Fehler mache, wenn ich schon wieder, wenige Sekunden bevor der tiefe Schlaf meine Träume schon wieder einschläfert, zum letzten Mal schreiend flüstere: Maria Karres, ich liebe dich!!! und meine Träume schenken mir ein Lächeln auch für diese Nacht!!!
Die Person und die Ereignisse, die im Gedicht genannt werden, sind fiktiv.
*Ο Θεμιστοκλής Κατσαούνης είναι, Πτυχιούχος ΕΑΠ τμήματος Ευρωπαϊκού Πολιτισμού – Συγγραφέας
Πτυχιούχος μεταπτυχιακού ΕΑΠ τμήματος Δημιουργικής Γραφής
